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Presseaussendung, 25. Mai.2000
Der ECDL als europaweiter Standard bestätigt
Aufbauend auf die Empfehlung des Europäischen Rates vom 23./24. März des Jahres, veröffentlichte die Europäische Kommission einen vorläufigen Action Plan zur Umsetzung der Initiative eEurope. Dabei wird der Europäische Computer Führerschein als wichtiges grundlegendes IKT-Zertifikat allen Mitgliedstaaten empfohlen.
Die Übereinstimmung aller Staats- und Regierungschefs führte diese Woche zur Verabschiedung eines vorläufigen Action Plan mit dem Ziel, die Informationsgesellschaft in Europa zu forcieren. Im Vordergrund der Bemühungen stehen aber nicht nur die IKT-Spezialisten, sondern vor allem auch die Anwender. Angeregt werden umfangreiche Schulungen um Wissensdefizite auszugleichen und praxisorientierte Fertigkeiten zu vermitteln. Alle Mitgliedstaaten werden in dem Papier aufgefordert bis Ende 2000 den ECDL (European Computer Driving Licence) einzuführen.
Der ECDL ist ein international anerkanntes und standardisiertes Zertifikat mit dem jeder Computerbenutzer seine grundlegenden und praktischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer nachweist. Diese Basisfertigkeiten können in über 4000 autorisierten ECDL Test Center in ganz Europa (davon mehr als 100 in Österreich) erworben, und durch Prüfungen in 7 Module bestätigt werden.
Die Inhalte der Module reichen von der einfachen Benutzung des Computers (Betriebssystem) über Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Präsentation bis zum Internet. Zu den Vorzügen des ECDL zählt die Plattformunabhängigkeit bei den Anwendungen, die Anerkennung in der Wirtschaft sowie der europäisch einheitliche und praxisorientierte Standard (ECDL Syllabus).

