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In der eEurope-Initiative kommt dem Europäischen Computer Führerschein eine Schlüsselrolle zu
Mit der Annahme des Action Plan durch den Europäischen Rat nimmt Europa offensiv die Herausforderung Wissensgesellschaft an: Ein Ziel ist es, dass jeder EU-Bürger über IT-Basiszertifizierung verfügen soll. Dem Europäische Computer Führerschein (ECDL) als einzigem hersteller- und plattformunabhängigem Zertifikat, das europaweit standardisiert ist, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.
Mit der Veröffentlichung eines Action Plan zur Umsetzung der eEurope-Vorhaben durch die Europäische Kommission im März des Jahres hat die Europäische Union die Weichen in Richtung "Wissensgesellschaft" gestellt. In dem Papier wurde unter anderem die Forderung festgeschrieben, bis Ende 2001 die Bevölkerung fit für die Informationsgesellschaft zu machen. Der Europäische Rat hat nun diesen Action Plan angenommen und damit festgelegt, bis wann der "digitale Analphabetismus" in Europa der Vergangenheit angehören soll.
Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, wird die Einführung eines europaweit einheitlichen und europaweit anerkannten Standard für IT-Basisfertigkeiten gefordert. Der Standard hat darüber hinaus unabhängig von bestimmten Produkten und Firmen zertifizierbar zu sein. Forderungen, die auf den Europäischen Computer Führerschein (European Computer driving Licence - ECDL) zugeschnitten sind. Der ECDL richtet sich an alle, die mit dem Computer arbeiten oder arbeiten wollen. Er ist international anerkannt und gilt als Nachweis für praktische Fertigkeiten am Computer.
Der Europäische Rat fordert nun, dass alle Mitgliedstaaten flächendeckend einen Standard, wie ihn der ECDL darstellt, einführen, um den einzelnen Bürger für die Herausforderung einer digitalen und vernetzten Welt bestmöglich vorzubereiten.
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