Aktivitäten - News - Meldungen 2009

400.000 ECDL Kandidaten in Österreich

Seit der Präsentation des Europäischen Computer Führerscheins in Österreich, 1997, hat sich die Initiative zur erfolgreichsten entwickelt, die es im Bereich der Computeranwendung jemals in Österreich gegeben hat. Lesen Sie hier in welchen Bundesländern die meisten Teilnehmer zu finden sind, lernen Sie einige der bekanntesten ECDL Teilnehmer und Absolventen kennen und erfahren Sie, wie es dazu kam.

Die Teilnehmer in Österreich Was hier kurz mit ECDL bezeichnet wird, ist das Basiszertifikat für alle: der ECDL Core. Der ECDL Core besteht aus sieben Modulen, die jeweils mit einer Prüfung absolviert werden müssen. Mit der Ausbildung zum Erwerb des Zertifikats haben in Österreich bislang über 416.000 Menschen begonnen. Davon haben bereits 246.000 alle erforderlichen sieben Module gemacht und haben das begehrte Zertifikat bekommen. Alle anderen sind auf dem Weg ECDL Auszeichnung für Spardorthin oder haben sich bewusst eine geringere Modulanzahl als Ziel gesetzt – denn ab 4 Modulen gibt es den ECDL Start. Eine erste Bestätigung für die erbrachte Leistung.

Überreichung der ECDL Auszeichnung an die SPAR Österreichische Warenhandels-AG. Maria Oßberger (Spar), Mag. Rupert Lemmel-Seedorf (OCG), Mag. Friedrich Poppmeier (SPAR, Mitglied des Vorstandes), Mag. Angelika Wimmer (SPAR)

Wer sind die Teilnehmer an der Initiative?

Folgende Altersstruktur haben die ECDL Core Kandidatinnen und Kandidaten:
• Immerhin 9 Personen im Alter bis 8 Jahre haben mit dem ECDL begonnen.
• Eine Steigerung erfährt die Teilnehmerzahl in der Altersgruppe der 8- bis 12-Jährigen mit 600 Personen.
• Deutlich nach oben geht es bei den 12 bis 18-jährigen. Insgesamt 85.500 Teilnehmer sind der zweitgrößte Wert.
• Die Gruppe der 18- bis 25-Jährigen ist die stärkste. Über 135.000 zeigen die Popularität des ECDL in diesem Segment.
• Die 25- bis 35-Jährigen und 35- bis 45-Jährigen sind ebenfalls stark vertreten mit 71.500 und 63.500 Teilnehmern.
• Ab dem 45. Lebensjahr nimmt die Teilnehmerzahl wieder ab: 45.500 bei den 45- bis 55-Jährigen und noch beachtliche 13.500 nehmen in der Gruppe der 55- bis 90-Jährigen ITWeiterbildung ernst und machen den ECDL.

Woher kommen die Teilnehmer?

In absoluten Zahlen führt Oberösterreich mit 78.700 (19,5 %) Teilnehmern vor der Steiermark mit 73.000 (18,1 %) und Niederösterreich mit 69.500 (17,2 %). Auf den weiteren Plätzen folgen Wien (15,8 %), Salzburg (10,3 %), Tirol / Vorarlberg (8,5 %), Kärnten (7,2 %) und das Burgenland (3,4 %). In relativen Zahlen, also Anzahl der Teilnehmer im Verhältnis zur Anzahl der Einwohner pro Bundesland, sieht das Ergebnis naturgemäß anders aus: Die erste Stelle nimmt Salzburg mit 7,8 % ein. Damit haben knapp 8 % aller Salzburgerinnen und Salzburger den ECDL schon begonnen! Auf den weiteren Rängen: die Steiermark mit 6,1 %, Oberösterreich mit 5,6 %, Kärnten (5,16 %), Burgenland (4,8 %), Niederösterreich (4,3 %), Wien (3,8 %) und Tirol und Vorarlberg (3,2 %).

Der ECDL ist weiblich

Besonders interessant für eine ITAnwenderinitiative ist die Tatsache, dass mehrheitlich Frauen die Module für den ECDL Core ablegen. Genau 59,51 % sind weiblich und „nur“ 40,49 % männlich.

Kleines Land – große Zahlen

Österreich ist mit seinen Teilnehmerzahlen auch international ein Gesprächsthema. Ein aktuelles Ranking zeigt unser Land an sechster Stelle (gemessen in absoluten Zahlen). Vor Österreich liegen so große Länder wie Großbritannien oder Italien, aber auch ECDL Länder der ersten Stunde wie Schweden und Irland. In relativen Zahlen (Teilnehmer im Verhältnis zur Anzahl der Einwohner) belegt Österreich sogar den fünften Rang. Führend sind Irland und Malta. In beiden Ländern haben mehr als 10 % der Bevölkerung mit dem Erwerb des ECDL Core Zertifikats begonnen. Im weltweiten Kontext konnte Österreich seine gute Position behaupten. In absoluten Zahlen hat nur Ägypten mehr Kandidaten und Österreich landet an siebenter Stelle.

Die ECDL Foundation gratuliert

Die ECDL Foundation mit Sitz in Dublin, zuständig für die Entwicklung und weltweite Koordination des ECDL / ICDL, gratuliert Österreich zu dem großen Erfolg. Ein österreichisches Unternehmen wurde auch von der ECDL Foundation für die vorbildliche Einbindung des ECDL in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ausgezeichnet: Die SPAR Österreichische Warenhandels- AG. Mag. Friedrich Poppmeier, Mitglied des Vorstandes von SPAR zur Auszeichnung: „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in die Weiterentwicklung unserer Lehrlingsausbildung investiert. Das macht sich jetzt bezahlt: Einerseits sind die SPAR-Lehrlinge die besten unserer Branche und andererseits erhalten wir so schöne Anerkennungen wie den ECDL Preis.“ Neben SPAR setzt eine Vielzahl von Unternehmen den ECDL zur Weiterbildung und Qualitätssicherung ihrer Mitarbeiter ein. Einige Beispiele: Bene Büromöbel, Silhouette International, RHI, Veitsch/Radex GmbH & Co, Geberit Sanitärtechnik, Konica Minolta Austria, Wiener Stadtwerke Holding AG und viele andere.