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Aktivitäten - News - Meldungen 2009

In der neuen Arbeitswelt ist Flexibilität gefragt

Umbrüche in der Arbeitswelt führen zu drastischen Veränderungen für Unternehmen. Gängige Arbeitsmuster werden nicht mehr funktionieren. Veränderte Mitarbeiterstrukturen stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Zu wenige Firmen bereiten sich jedoch darauf vor.mobile arbeitswelt

In den nächsten Jahren wird sich die Arbeitswelt rasant verändern. Unternehmen und Mitarbeiter stehen vor neuen Herausforderungen. Aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge ändert sich die Mitarbeiterstruktur. Dank neuer Medien ist die Rolle der physischen Präsenz nicht mehr gegeben. Zeit und Wissen werden zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Bestätigt wurde dies in einer von der Beratungsgesellschaft JBA im Auftrag von Regus, dem weltweit führenden Anbieter von innovativen Arbeitsplatzlösungen, durchgeführten internationalen Studie zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft. Weltweit nahmen dazu 1.130 Manager Stellung. Die Studie belegt, dass zwar immer mehr Unternehmen mit einschneidenden Umstellungen rechnen, jedoch bereitet sich nur ein geringer Teil darauf vor. 83 Prozent der weltweit Befragten erwartet gravierende Veränderungen im Bereich der Arbeitsplatzorganisation. Jedoch nur 61 Prozent gaben an, ihr Unternehmen an die aktuellen Entwicklungen angepasst zu haben. Durch Internet und Handy sind Mitarbeiter eines Unternehmens in der Lage, an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten. Garry Gürtler von Regus bestätigt, dass bei der Wandlung des Arbeitsplatzes die neuen Medien eine Schlüsselrolle spielen. Bemerkbar macht sich dieser Aspekt unter anderem durch die steigende Nachfrage nach Videokonferenzen. Künftig wird es vor allem von Bedeutung sein, dass ein Mitarbeiter seine Aufgaben erfolgreich erledigt, unabhängig davon wie viel Zeit er an seinem Schreibtisch verbringt. Es werden sich dadurch auch die Tätigkeiten von Angestellten und Selbst ständigen immer mehr angleichen.

Leistung durch Vertrauen
Laut der Studie werden zwei neue Typen von Arbeitsplätzen die Zukunft dominieren: Beim vertrauensbasierten Arbeitsplatzmodell können die Mitarbeiter arbeiten, wann und wo sie möchten. 66,5 Prozent der Führungskräfte sind davon überzeugt, dass sich vertrauensbasierte Arbeitsplätze positiv auf die Organisation auswirken. Nach Angaben der Studie wird in den nächsten drei Jahren eine Steigerung der vertrauensbasierten Arbeitsplätze von 27,5 Prozent erwartet.

Kreativität durch Netzwerke
Das sozial vernetzte Arbeitsplatzmodell ermutigt die Mitarbeiter, mit Gleichgesinnten über das traditionelle Arbeitsumfeld hinaus Kontakte zu knüpfen und zusammenzuarbeiten. Innovationen sollen dadurch gefördert und kreative Entwicklungen begünstigt werden. Über 40 Prozent der Befragten ändern momentan ihre Arbeitsplatzmodelle, um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Auch bei diesem Modell wird in den kommenden drei Jahren mit einer rund 27-prozentigen Steigerung gerechnet. Durch das vertrauensbasierte und das sozial vernetzte Arbeitsplatzmodell soll den Mitarbeitern größtmögliche Flexibilität eingeräumt werden.

Individuell und flexibel
Auch beim Forum der Sparte Information und Consulting (IC) der Wirtschaftkammer Oberösterreich Ende Oktober 2009 waren sich die Experten darüber einig, dass sich Unternehmer gerade nach der Wirtschaftskrise aktiv auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen müssen. Jetzt ist für Unternehmen die Zeit zu agieren.
Der Zukunftsforscher Peter Zellmann wies in seinem Vortrag darauf hin, dass „Individualität, Flexibilität und Mobilität die Schlagwörter sind, die die Arbeit der Zukunft beschreiben“. Die Unternehmen müssen sich unter anderem auf Teilzeitarbeitsmodelle und mehr Tele- und Heimarbeit einstellen.

Festgehalten wurde auch, dass sich die Arbeitswelt zur Dienstleistungsgesellschaft entwickle, in der die persönliche Kompetenz und das Auftreten sowie Flexibilität maßgeblich für den Erfolg sind.

Jetzt weiterbilden
Um in den Zeiten des Umbruchs wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es notwendig sich weiter zubilden. Für Unternehmen, die neue Mitarbeiter auswählen, ist die Qualifikation der Bewerber entscheidend. Profunde Computerkenntnisse sind in vielen Branchen eine Grundvoraussetzung. Der ECDL Core bietet hierfür die Basis. Umfangreiches Know-how verbessert die Jobchancen. Das notwendige Expertenwissen im Office-Bereich erhält man mit dem ECDL Advanced.