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Internet: Die Zukunft ist mobil
Mobiles Internet sowie Spracherkennung und Touchscreen – so lauten
die Expertenprognosen für die Zukunft des Internets. Darüber hinaus werden bis 2020 das reale und das virtuelle Leben immer weiter verschmelzen. Dies ergab die Studie eines amerikanischen Forschungsinstituts.
Handys sind die Zukunft des Internets. Bis 2020
sollen sie für
die meisten Menschen weltweit der einzige Zugang zum Internet sein.
Diese Erkenntnis präsentierten die Marktforscher des Pew Internet & American Life Projects in ihrem jüngsten
Bericht zur Zukunft des Internets. Basis für den Report bildet eine Umfrage von Pew Internet und der Elon University
unter 578 IT-Spezialisten.
Anbei die wichtigsten Aussagen der Experten:
- 77 Prozent der Experten sind überzeugt, dass Mobiltelefone bis 2020 das primäre Zugangstool zum Internet sein werden – und das zu einem leistbaren Preis.
- Für die einfachere Handhabung sollen in Zukunft Touch-Screens sowie Spracherkennungssysteme sorgen, die die Maus verdrängen werden. Auch „Air-Typing“ auf virtuellen Tastaturen werden gewisse Erfolgsaussichten vorausgesagt, wobei hier die Meinungen der IT-Spezialisten divergierten. Eine Minderheit der Befragten wagte sich sogar an die Prognose, dass alleine durch Gedankenübertragung die Computer gesteuert werden können.
- Uneins waren sich die Experten hingegen bei den sozialen Entwicklungen. Die Vermutung, dass verstärkter Online-Austausch von Informationen, Meinungen und persönlichen Daten zu größerem Verständnis führen, findet gleich viel Zustimmung wie Ablehnung. Übereinstimmend rechnen die Experten mit wachsender Transparenz. Die Menschen werden laut der Studie zudem kaum noch zwischen Beruf und Freizeit unterscheiden und die Grenzen zwischen Realität und virtuellem Leben werden verschwinden.
- Eines bleibt laut dem Bericht weiter aufrecht: Der Kampf zwischen Unterhaltungsindustrie und Urheberrechtsverletzern. Auch in Zukunft wird es Raubkopierern trotz strengerer Kontrollen gelingen den Kopierschutz zu umgehen. Drei von fünf Befragten sind der Meinung, dass es Gesetzgebern, Gerichten und Technologieunternehmen bis 2020 nicht gelingen wird, eine effektive Kontrolle über Inhalte auszuüben.
- Trotz neuer, stetig verbesserter Technologien, soll laut Experten kein neues Modell des WWW entstehen. Vielmehr vermuten die Fachleute eine stetige und schrittweise Weiterentwicklung der herkömmlichen Technologien.





