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Aktivitäten - News - Meldungen 2009

Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel Computeranwendung als Kulturtechnik

Ein Tor zur Kulturtechnik

Zum Wesen einer Kulturtechnik gehört die Notwendigkeit, erlernt zu werden. Dazu braucht es aber auch die Möglichkeit dazu. Der ECDL barrierefrei bietet die Möglichkeit, sich ohne Zugangsbarrieren auf den ECDL Core vorzubereiten. Das Land Salzburg nutzt das Angebot und bietet kostenlose Schulungen für Landesbedienstete mit Beeinträchtigungen.

Salzburger VerwaltungsakademieDer Dienstgeber Land Salzburg als sozialer Dienstgeber setzt sich für Chancengleichheit auf dem Arbeitsplatz ein und bietet für Landesbedienstete mit Beeinträchtigungen die Ausbildung zum Europäischen Computer Führerschein (ECDL) kostenlos an. Die Salzburger Verwaltungsakademie als Aus- und Fortbildungseinrichtung des Landes ist die erste in Österreich, die ein solches Kursangebot gestartet hat. Kürzlich hat das 1. Modul der Ausbildung stattgefunden – sieben Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichsten Behinderungen haben daran teilgenommen, teilte Sozial- und Personalreferentin Landesrätin Erika Scharer heute, Donnerstag, 9. Oktober, mit. In einem Zeitraum von drei Jahren müssen alle sieben Prüfungen der jeweiligen Module erfolgreich abgeschlossen werden.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, auch unseren Bediensteten mit Beeinträchtigungen den Zugang zu elektronischen Bildungsangeboten zu ermöglichen“, betonte Landesrätin Scharer. Ob sehbehindert, blind, hörbehindert, gehörlos, mobilitäts- beziehungsweise bewegungsbehindert: Der Dienstgeber Land ermöglicht dieser Gruppe der Landesbediensteten die EDV-Schulung Europäischer Computer Führerschein. Die Schulungen werden in einem ebenerdigen, barrierefreien EDV-Raum des Landes von speziell geschulten Trainerinnen und Trainern für Menschen mit Behinderung durchgeführt. „Es ist nicht nur wichtig, Menschen mit Behinderungen einzustellen, man muss ihnen auch die entsprechende Unterstützung bieten und die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Berufsleben gestalten“, so Landesrätin Scharer.