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Aktivitäten - News - Meldungen 2009


Weiterbildung steigert die Mitarbeiterzufriedenheit

Weiterbildung wird in Österreichs Unternehmen groß geschrieben. 85% der befragten Verantwortlichen aus dem Schulungsbereich sind der Ansicht, dass die Förderung und Weiterbildung von Mitarbeitern deren Zufriedenheit aufrecht erhält.

Effizienzsteigerung durch Mitarbeiterförderung lautet also die Devise. Mindestens eine Fortbildung pro Jahr ist Standard, wobei auch ArbeitnehmerInnen hohe Bereitschaft zeigen, sich selbst finanziell an ihrer Weiterbildung zu beteiligen.

Die Österreichische Computer Gesellschaft hat sich in Zusammenarbeit mit sechs Bildungsinstitutionen mit der aktuellen Weiterbildungssituation in österreichischen Unternehmen auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wurden Verantwortliche aus dem Bereich Schulung sowie Schulungsteilnehmer befragt.

Die Ergebnisse:


1.) Zufriedenheit als Mittel zur Effizienzsteigerung.
Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten wird die durchschnittliche Anzahl an Weiterbildungen nicht reduziert. 97% aller Mitarbeiter erhalten zumindest eine Schulung pro Jahr, 19% sogar vier Schulungen und mehr, so die Entscheider.
Weiterbildung ist ein Mittel zur Steigerung und Aufrechterhaltung von Mitarbeiterzufriedenheit, diese Meinung teilen Entscheider und Arbeitnehmer mit jeweils 85%iger Zustimmung.
96% der Arbeitnehmer stimmen der Aussage zu „Weiterbildung bringt dem Unternehmen einen zusätzlichen Vorteil“. Weitere 88% dieser Gruppe glauben an eine Effizienzsteigerung der Mitarbeiter. Eine wichtige Erkenntnis vor dem Hintergrund, dass immer mehr Personal eingespart wird und die verbleibenden Mitarbeiter produktiver sein müssen.

2.) Qualität vor Kostenersparnis.
Jedoch werden nicht alle Weiterbildungen als gleichwertig eingestuft. Wer bei den Kosten im Weiterbildungsbereich spart, geizt am falschen Platz. 70% der befragten Entscheider legen Wert auf eine verbesserte Qualität der angebotenen Trainings bei gleichbleibendem Kostenniveau. Dagegen ist es für 30% wichtig in Zukunft vermehrt kostengünstige Weiterbildungsangebote präsentiert zu bekommen.
Diesen Trend bestätigen auch die diesjährigen Schulungsbudgets. 55% berichten von gleichbleibenden Mitteln im Weiterbildungsbereich, in 15% der Fälle nahmen die zur Verfügung gestellten Ressourcen im Vergleich zum Vorjahr sogar zu. Bei 30% der Unternehmen hat das Schulungsbudget abgenommen, die Einschränkungen liegen meist bei maximal 20%.

3.) Fachtrainings und Soft Skills als Ausbildung der Zukunft.
Die Befragten sehen die Zukunft vor allem in Fachtrainings, Kommunikations- und Verhaltenstrainings sowie Führungskräftetrainings. Wenig überraschend dabei scheint, dass weiterhin vor allem die „Elite“ Schulungen besucht: Bevorzugt werden Führungskräfte und leitende Angestellte geschult.

4.) Öffentliche Förderungen.
Für 78% der Unternehmen sind Förderungen der öffentlichen Hand zu Weiterbildungsmaßnahmen nach wie vor relevant. Es kann jedoch nur in eingeschränktem Maß bestätigt werden, dass diese leicht verfügbar sind (30%ige Zustimmung) und ausreichend angeboten werden (26%ige Zustimmung). Auch die Abstimmung auf die Bedürfnisse von Unternehmen lässt noch etwas zu wünschen übrig, nur jeder Fünfte ist mit der aktuellen Situation zufrieden.

5.) Weiterbildung aus eigener Tasche.
Stolze 90% aller befragten Arbeitnehmer wären prinzipiell dazu bereit einen gewissen Teil einer beruflichen Weiterbildung selbst zu finanzieren. 46% haben im vergangenen Jahr selbst Geld dafür aufgewendet.

Die Studie zum Download (pdf- 77 Seiten) >>
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